Greven, 26.09.2015, von Paul Wehry

Umbau der zentralen Registrierungsstelle: Vier Ortsverbände im Einsatz

Greven Nachdem die zentrale Registrierungsstelle für Flüchtlinge am Flughafen Münster/Osnabrück in der letzten Woche erfolgreich den Probebetrieb absolviert hat, wurde das Wochenende genutzt um die Einrichtung Winterfest zu machen sowie die Abläufe innerhalb der Registrierung zu optimieren.

Bilder: THW

Hierzu wurden die Ortsverbände, Greven, Ibbenbüren, Lengerich und Rheine alarmiert. Die etwas mehr als 40 Helfer trafen kurz vor 09:00 Uhr am Flughafen ein und die Führungskräfte begannen sofort zusammen mit Herrn Recktenwald von der Bezirksregierung Münster sowie Tobias Rausch von der Geschäftsstelle Münster mit der Erkundung der Situation. Die Aufgaben waren schnell verteilt: Ein Trupp kümmerte sich um die Ausschilderung für die ankommenden Busse und die restlichen Helfer bauten die gesamte Einrichtung in der noch nicht winterfesten Halle ab, transportierten sie in die bereits für den Winter ertüchtigte Halle und bauten die Einrichtung hier wieder auf. Hierdurch war es möglich, die während des Probebetriebs gesammelten Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge, einfließen zu lassen und den Ablauf der Registrierung zu verbessern.

Eigentlich sollte die Registrierung der Flüchtlinge in den Erstaufnahmeeinrichtungen erfolgen, aufgrund der Menge an Flüchtlingen, ist dies jedoch aktuell nicht mehr sicherzustellen. Daher hat sich das Land NRW dazu entschieden, die Registrierung an drei zentralen Einrichtungen im Land durchzuführen. Die Erfahrungen, welche in Greven beim Aufbau und Probebetrieb gemacht wurden können nun auf die beiden anderen Einrichtungen in Herford und am Flughafen Köln/Bonn übertragen werden und dort direkt in den Aufbau und Betrieb der Einrichtungen einbezogen werden.

Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Stellen und Ortsverbänden funktionierte problemlos und der Umbau ging so schnell von statten. Im Abschluss bedankte sich Herr Recktenwald bei den Helfern für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung durch das THW.


  • Bilder: THW

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