02.12.2014, von Matthias Schrief, MV

THW hofft auf Neubau

Rheine Der Ortsverband Rheine des Technischen Hilfswerks (THW) macht sich große Hoffnungen auf einen Neubau auf dem Gelände in Rheine R. „Wenn es gut läuft, können wir die neue Liegenschaft im Jahr 2018 beziehen", sagte der langjährige Ortsbeauftragte Bernhard Heeke.

Das THW Rheine hofft darauf, auf dem Gelände in Rheine R neu zu bauen.
Fotos: MV

Bei der Jahresabschlussfeier wurde außerdem bekannt, dass im kommenden Jahr vom 3. bis zum 10. Juli 500 bis 600 THW-Jugendliche nach Rheine kommen, um in der Obi-Arena ihre Zelte für die Landesjugendwoche aufzuschlagen.

Nach Bemühungen auf vielen Ebenen, insbesondere aber durch den Einsatz der Bundestagsabgeordneten Ingrid Arndt-Brauer (SPD) seien beim Bund für die kommenden vier Jahre 27 Millionen Euro bereitgestellt worden, um die teilweise zu kleinen oder maroden THW-Unterkünfte zu sanieren, erläuterte Heeke. Rund 20 Prozent des Geldes kommen den Ortsverbänden in Nordrhein-Westfalen zu. „Nach den bisherigen Gesprächen bin ich sehr hoffnungsfroh, dass wir im kommenden Jahr eine Priorisierung erfahren und dann in vier Jahren ein neues Zuhause haben", sagte Heeke.

„Ich freue mich sehr über die gute Botschaft an alle THWler, dass es jetzt mit dringenden Sanierungs- oder Neubaumaßnahmen zuverlässig voran gehen kann. Davon wird hoffentlich auch der Standort des THW in Rheine profitieren", hieß es zudem in einer Pressemitteilung der SPD-Bundestagsabgeordneten Arndt-Brauer.

Neubau in Nachbarschaft zur bisherigen Unterkunft

Die neue THW-Unterkunft soll auf dem Gelände „Rheine R" entstehen – in unmittelbarer Nachbarschaft zur bisherigen Unterkunft in der Hauenhorster Straße 169.

Die neue Unterkunft werde nach einem Musterraumprogramm verwirklicht. Sozialtrakt, Büro, Schulungsräume und Fahrzeughallen seien dann endlich wieder auf einem zeitgemäßen Stand, sagte Heeke. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) werde die Bundes-Liegenschaft mit der alten Unterkunft danach an den Markt bringen.

Lob von MdB

„Ohne das THW wäre nicht nur die Flut im Juni 2013 im Verbund mit den anderen Katastrophenschutzorganisationen so effektiv und erfolgreich bekämpft worden – die ehrenamtlichen Helfer garantieren unseren Bürgern professionellen Beistand in vielschichtigen gefährlichen Situationen und das nicht nur in Deutschland, sondern aktuell in vielen Krisenregionen der Welt wie z.B. in den Flüchtlingslagern im Nahen Osten", teilte Arndt-Brauer mit, die an der Jahresabschlussfeier des Rheiner THW nicht teilnehmen konnte.

Die Vorbereitungen für das Landesjugendlager sind bereits angelaufen, teilte THW-Landesjugendleiter in NRW, Matthias Berger, bei der Jahresabschlussfeier seines Heimatverbandes mit. „Mit der Obi-Arena haben wir ein geeingetes Gelände gefunden. Und ich freue mich, dass wir die volle Unterstützung des Ortsverbandes Rheine haben", sagte Berger.


  • Das THW Rheine hofft darauf, auf dem Gelände in Rheine R neu zu bauen.
    Fotos: MV

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