25.09.2010, von Linda Grotholt, OV Rheine

„So sehn’ Sieger aus, schalalalala!“

Samstagmorgen, 06:30h: 31 müde Gestalten tummelten sich auf dem Gelände des THW Ortsverbandes Rheine und warteten darauf, dass es losging. Es war wieder soweit: Der diesjährige Bezirkswettkampf stand an! Auch zwei Mannschaften à 8 Jugendlichen aus Rheine nahmen wieder am Wettkampf teil.

Foto: THW

Bereits um 7 Uhr ging es für die 16 Teilnehmer und den Rest der THW Jugend los. Wie im Vorjahr fand der Wettkampf auch in diesem Jahr auf dem Gelände des Ortsverbandes Münster statt, da dieser ideale Bedingungen für eine derartige Veranstaltung bietet. In zwei Durchgängen à 60 Minuten kämpften die 5 Mannschaften aus dem Geschäftsführerbereich Münster um den Sieg und damit die Teilnahme am Landeswettkampf im nächsten Jahr. Die Aufgaben waren auch in diesem Jahr nicht ohne: Zunächst ging es darum, einen Gegenstand (z. B. einen Schlosserhammer) durch einen Bauzaun aufzuheben und ihn anschließend von links nach rechts durchzureichen. Jeder Junghelfer musste die Aufgabe mindestens einmal lösen, sodass am Ende 10 von 15 Gegenständen die Seite gewechselt haben mussten. Bei dieser Geschicklichkeitsaufgabe ging es vor allem darum, den richtigen Gegenstand auszuwählen, denn der Schiedsrichter traf vorher die Auswahl des zu bewegenden Gegenstandes. Außerdem durfte der Gegenstand nicht herunterfallen, denn sonst gab es eine Strafminute.

Die anderen Aufgaben bestanden darin, einen Dreibock zu bauen, um eine Tauchpumpe in ein darunterliegendes Wasserbecken ablassen zu können. Aus diesem Becken musste anschließend Wasser gefördert werden, damit eine 2m entfernte Dosenpyramide abgeschossen werden konnte. Außerdem mussten beide Einsatzstellen, die Pyramide und die Wasserentnahme, noch ausgeleuchtet werden.

Parallel zu diesen Aufgaben galt es, einen Tisch aus Dachlatten herzustellen. Dazu mussten die Bretter zunächst auf die vorgegebene Länge gesägt und anschließend zusammengeschraubt werden.

Die erste Mannschaft aus Rheine, Rheine I, startete im 1. Durchgang um 10 Uhr, zusammen mit den Mannschaften aus Warendorf und Münster. Besonders in den letzten fünf Minuten, der „heißen Phase“, wurde es noch einmal richtig spannend für Rheine: Die Holzbearbeitungsgruppe sägte was das Zeug hielt und auch die anderen fünf Jugendlichen legten noch einmal an Tempo zu. Im Endeffekt reichte die Zeit knapp nicht: Der Tisch blieb unvollendet und auch die Dosen konnten nicht mehr abgeschossen werden. Alle waren sich einig: „Fünf Minuten länger und wir wären fertig geworden.“

Um 12:15 Uhr starteten Lüdinghausen und Rheine II im 2. Durchgang. Hier lief alles glatt für die Teilnehmer aus Rheine: Nach 35 Minuten war alles aufgebaut und die Dosen abgeschossen. Nur der Tisch war auch hier noch unvollendet, als die Schlusssirene ertönte.

Anschließend hieß es erst einmal warten für alle Teilnehmer, schließlich mussten die Ergebnisse der fünf Mannschaften ausgewertet werden. Diese Zeit wurde von der Fachgruppe Logistik aus dem Ortsverband Münster mit einem hervorragenden Mittagessen überbrückt, sodass im Anschluss direkt die Siegerehrung stattfinden konnte.

Hier gab es eine große Überraschung für die Teilnehmer aus Rheine: Zunächst belegte Rheine I einen ausgezeichneten 3. Platz. Als Lüdinghausen als 2. Sieger verkündet wurde, stand fest: Rheine II hat gewonnen und fährt somit zum Landesjugendwettkampf 2011 nach Olpe! Die Freude über den Sieg war riesig und so stimmten die beiden Wettkampfgruppen und der mitgereiste Fanclub spontan ein Lied an und feierten sich selbst.

Zurück in der Unterkunft war noch lange nicht Schluss: Mit einem Grillfest wurde der Sieg weitergefeiert und die Jugendlichen ließen den Abend alle gemeinsam gemütlich ausklingen.

Ein besonderer Dank der Jugendlichen gilt ihren Jugendgruppenleitern und Jugendbetreuern, die sie während den Vorbereitungen auf den Wettkampf tatkräftig unterstützten.


  • Foto: THW

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