Dülmen, 20.05.2017, von Kevin Kutscha

Übungssamstag beim OV Rheine

Am Samstag fand ein großer Übungstag für die beiden Bergungsgruppen, sowie für die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen statt.

Fotos: THW

Bereits früh morgens haben sich die beiden Bergungsgruppen des Ortsverbandes getroffen, um gemeinsam zum Übungsgelände nach Dülmen zu fahren. Für die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen war die Anreise nicht ganz so weit. An der dritten Schleuse in Rheine hatten sie ihr Einsatzgebiet.

Die beiden Bergungsgruppen waren mit insgesamt 24 Helfern vor Ort um das Retten von Personen aus Tiefen, Höhen und Trümmern, sowie das Heben und Bewegen von Lasten zu üben.
Das Übungsgelände in Dülmen hat zahlreiche Möglichkeiten diese Rettungsmethoden an verschiedenen Objekten zu trainieren. Einsatzszenario war eine eingestürzte Baustelle nach einem Autounfall. „Unter solchen realistischen Bedingungen können wir Einsätze nur selten trainieren. Umso mehr freut es mich, dass alle Übungen erfolgreich absolviert wurden“, so Tim Brüning, Gruppenführer der ersten Bergungsgruppe.

Die Fachgruppe Wasserschaden Pumpen war mit zehn Helfern an der Ems. Ihre Aufgabe war es eine 650 Meter lange Wasserversorgung zwecks Großbrandes in einem Chemiewerk aufzubauen. Gegen Nachmittag wurde der Pumpbetrieb dann komplett unter schwerem Atemschutz weiter durchgeführt, da es nicht auszuschließen war, dass der Rauch giftige Dämpfe enthält. Annika Lühn, Gruppenführerin der Fachgruppe Wasserschaden Pumpen war sehr erfreut über die Leistung ihrer Gruppe. „Einen Einsatz unter schwerem Atemschutz hatten wir bislang noch nicht, doch die Übung heute hat uns gezeigt, dass auch dieses ohne Probleme möglich ist“

Für diejenigen Helfer, die vor kurzem ihre Grundausbildung bestanden haben, war es die erste realistische Übung in ihren neuen Gruppen. „Alle Helfer haben sich sehr vorbildlich verhalten und den Übungseinsatz sehr gut gemeistert. Gerade für unsere neuen Helfer war es wichtig, zu sehen wie es im Einsatzfall abläuft und was zu beachten ist.“, so Peter Niemann, Gruppenführer der zweiten Bergung.


  • Fotos: THW

 




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