Rheine,

THW Ortsverband Ahaus besucht Rheine

Einsatzkräfte vom THW Ahaus unter der Leitung vom Ortsbeauftragten Fabian Steingrube besuchten jetzt den Ortsverband Rheine. Von besonderem Interesse waren die am Standort Ahaus dislozierten Drohnen, die im Fachjargon auch als unbemannte Luftfahrtsysteme (UL) bezeichnet werden.

Truppführer Jan Kreyerhoff erläuterte, wonach die UL bei unübersichtlichen Einsatzlagen oder bei der Personensuche zu Einsatz kämen. Aus der Vogelperspektive könnten Einsatzleitungen so zum Beispiel bei großflächigen Überschwemmungen schnell einen Überblick gewinnen und so bessere Entscheidungen treffen. Zudem seinen die UL mit vielfältigen Sensoren wie Wärmebildkameras ausgestattet. Auch seien die UL bei widrigem Wetter einsatzbereit. Die integrierte Kollisionserkennung warne rechtzeitig vor Gegenständen in der Nähe. Mittlerweile seien die UL ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Erkundung und Überwachung großflächiger Schadensgebiete, wie zuletzt bei der Hochwasserlage an den Weihnachtstagen an der Ems in Telgte.

Zu den Einsatzoptionen gehören die Suche nach vermissten Personen, die Erkundung von Schadenslagen, die Unterstützung bei Katastrophenfällen, die Erkundung von Schadensgebieten, die Überwachung und Dokumentation von Einsatzstellen sowie die technische Datenübertragung und -verarbeitung. Durch die stetige Fortbildung der Einsatzkräfte liefere dieser Trupp entscheidende Echtzeitinformationen, aus denen sich verlässliche Entscheidungen im Einsatzfall treffen ließen.

Nach einigen Testflügen mit den UL und einem regen fachlichen Austausch kehrten die Kameraden am späten Abend nach Ahaus zurück. Für die Helfer vom THW aus Rheine war die Präsentation der UL ein besonderes Erlebnis. Im Bedarfsfall wird das THW in Rheine auf diese technische Einsatzunterstützung von UL zurückgreifen, so der Ortsbeauftragte Kevin Schneider.


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