Loy, 03.11.2019, von Niklas Woltering

Klausurtagung nach Loy
THW Rheine ist bereit für die Zukunft

Die weitere Verbesserung der Fähigkeiten des Technischen Hilfswerks im Katastrophenschutz war am vergangenen Wochenende Thema bei der jährlichen Klausurtagung des THW Rheine im niedersächsischen Loy. Ein besonderes Augenmerk wurde in diesem Jahr auf die Einsatzfähigkeit im Bereich der kritischen Infrastruktur, wie der Bereitstellung von Notstrom, gelegt. Die Einsatzerfahrung der letzten Jahre zeigen, dass in diesen Bereichen ein stetiges Optimierungspotential besteht. Eine neue besonders ausgebildete Gruppe, die Fachgruppe Notversorgung/Notinstandsetzung, wird dies in Rheine übernehmen. Sie geht aus der 2. Bergungsgruppe hervor und verfügt bereits über einen erheblichen Erfahrungsschatz in diesem Bereich. Peter Niemann, der Gruppenführer, berichtete: „Ohne Strom steht alles still, da können wir helfen.“

Fotos: THW

Bei der großen Tagung ließen die Einheitsführer und der Stab die Einsätze des letzten Jahres noch einmal Revue passieren. Hier zeigte sich die Tendenz, dass das THW häufiger als in den Vorjahren alarmiert wurde. Insbesondere stachen hier die Einsätze des Baufachberaters Martin Forstmann heraus, der immer dann alarmiert wird, wenn Zweifel an der Standfestigkeit eines Gebäudes bestehen.

Im Personalbereich war Zuwachs zu verzeichnen. So verfügt der Ortsverband Rheine inzwischen über mehr als 85 einsatzbereite Helfer.

Im Rahmen einer Fortbildung beschäftigten sich die Führungskräfte in diesem Jahr mit der Pressearbeit. Lokalredakteurin Geertje Meyer erläuterte, wie Einsatzkräfte auf Medienanfragen reagieren können. Ziel war es, dass insbesondere Zug- und Gruppenführer Sicherheit im Umgang mit Medienvertretern gewinnen und kompetent sowie rechtlich sicher Auskunft geben können.


  • Fotos: THW

 


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