23.11.2014, von Lea Berger, OV Rheine

Die Köpfe rauchen
OV-Stab des THW Rheine verbringt Planungswochenende in Brühl

Rheine / Brühl Das vergangene Wochenende stand für einen Teil des THW Ortsverbandes Rheine ganz unter dem Motto „Planen, informieren, diskutieren“. Die Führungsriege des Technischen Hilfswerks Rheine verbrachte drei Tage in der FH Bund in Brühl, um in entspannter Atmosphäre und mit ausreichend Zeit Ideen zu sammeln, das Jahr 2015 zu planen oder neue Ziele zu stecken.

Führungsriege des THW Rheine verbringt Planungswochenende in den Räumlichkeiten der FH Bund

Die erste Tageshälfte des Samstag wurde jedoch zunächst für die Weiterbildung genutzt. Denn auch die ehrenamtlichen Helfer des THW können Lehrgänge besuchen und Vorträge hören. Im Rahmen des Planungswochenendes wurde die Referentin Berenike Waubert de Puiseau eingeladen, um die Führungskräfte des OV Rheine in der Einsatznachsorge zu schulen. Sie ist hauptberufliche Psychologin an einer Universität und selbst ehrenamtlich im THW tätig. Neben ihrer normalen Helfertätigkeit in der Fachgruppe Wassergefahren schlägt ihr Herz seit einigen Jahren vor allem für die Einsatznachsorge. Oft kommt es vor, dass das THW zu schweren Einsätzen gerufen wird, die für jeden Helfer in unterschiedlich hoher Ausprägung mit Stress und Anstrengung verbunden sind. Das sogenannte Einsatznachsorge-Team ist eine Gruppe von gelernten Psychologen, Sozialpädagogen oder Pfarrern und Helfern aus allen Aufgabenbereichen im THW mit viel Einsatzerfahrung, die bei oder nach schweren Einsätzen gerufen werden können, um die Helfer aufzufangen, mit ihnen über das Erlebte zu sprechen und ihre Hilfe anzubieten.

Im Rahmen von Schulungsveranstaltungen geben diese speziell ausgebildeten Helfer ihr Wissen auch an Führungskräfte des THW weiter. Denn für diese ist es von besonderer Bedeutung, ihre Helfer zu kennen, einschätzen zu können und zu erkennen, wann diese Helfer an ihre Grenzen kommen.

Im Rahmen der Schulung am Samstagmorgen wurden insbesondere Themen wie Stress, Stressbelastung und Traumatisierung, Verhalten von Führungskräften und die Einsatznachsorge im THW behandelt. Die Teilnehmer des Planungswochenendes nahmen begeistert neuen Input auf waren offen für das Thema Einsatznachsorge. Dementsprechend viel auch der Applaus zum Abschluss der Schulung für die Referentin aus.

Der Nachmittag wurde genutzt, um ausführlich das vergangene Jahr 2014 zu reflektieren und das Jahr 2015 zu planen. In der Ortsausschusssitzung wurde unter anderem über die Personalentwicklung im Ortsverband gesprochen. Außerdem stand die Terminplanung für 2015 auf dem Programm und der Ausbildungsbeauftragte stellte die Lehrgangsmöglichkeiten für das kommende Jahr vor.

Das Landesjugendlager der THW-Jugend Nordrhein-Westfalen, das im nächsten Jahr hier in Rheine stattfinden wird, fand ebenfalls einen Platz auf der Tagesordnung. Die Zeit wurde intensiv genutzt und jeder bekam die Möglichkeit sich einzubringen und seine Meinung zu einzelnen Themen zu äußern.

Nach dem anstrengenden Tag ließen die Teilnehmer des Planungswochenendes den Abend in gemütlicher Runde ausklingen und nutzten die Zeit, um sich auszutauschen und auch einmal über Privates zu reden, um sich dann am Sonntagmorgen nach dem gemeinsamen Frühstück auf den Heimweg zu machen.

Aufgrund des durchweg positiven Feedbacks der Teilnehmer ist solch ein Planungswochenende auch für das nächste Jahr geplant.


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