Rheine, 06.05.2017, von Paul Wehry

Abschlussprüfung der THW Grundausbildung - 6 Stunden Anspannung für 25 Helferanwärter

Bei sonnigem Wetter trafen sich die Helferanwärter, Prüfer und Betreuer aus den Ortsverbänden Beckum, Dülmen, Greven, Havixbeck, Lengerich, Münster, Rheine und Warendorf im Ortsverband Rheine zum letzten Teil der Grundausbildung. Die Prüfung stellt den Abschluss der zumeist halbjährigen Grundausbildung im THW dar und qualifiziert die Helfer an Einsätzen und weiterführenden Ausbildungen teilzunehmen.

Fotos: THW
Alle Helferanwärter, Prüfer und Stationshelfer

Die Nervosität war den Prüflingen vor der Prüfung anzumerken, aber nach der Begrüßung durch Prüfungsleiter David Tobol und dem theoretischen Teil legte sich bei den praktischen Aufgaben die Aufregung schnell und die Helferanwärter lieferten eine überzeugende Vorstellung.

Die Grundausbildung beim THW umfasst ca. 100 Stunden und deckt hierbei die Grundlagen der Tätigkeit eines jeden Helfers ab. Begonnen beim Verhalten an einer Einsatzstelle, dem Retten und Bergen von Verletzten, dem Bewegen von Lasten, dem Ausleuchten von Einsatzstellen sowie der Holz-, Metall- und Gesteinsbearbeitung. Dieses Wissen galt es nun nach dem Frühstück in der Theorie und an 6 Prüfungsstationen in der Praxis zu beweisen. Während der Prüfung legten die Prüferinnen und Prüfer Wert darauf, dass alle Unfallverhütungsvorschriften eingehalten wurden. Sie gewährleisten bei späteren Einsätzen den Eigenschutz und damit die Sicherheit der Helferinnen und Helfer.

Ein besonderer Dank gilt den Helfern aus Rheine für die Durchführung und Betreuung der Prüfung sowie der Bereichsausbildung Feldkoch, welche die Verpflegung sicherstellte. Bei der Verleihung der Urkunden zeigte sich Tobias Rausch, zuständig für Ausbildung in der Geschäftsstelle Münster sehr erfreut darüber, dass das THW im Münsterland hervorragend aufgestellt ist und mit den neuen Helferinnen und Helfern ein weiterer Schritt in die Zukunft gemacht wurde. Für die Prüflinge war in diesem Moment jedoch etwas anderes von Bedeutung: Mit der Übergabe der Urkunde waren sie nicht mehr Helferanwärter, sondern können sich nun ganz offiziell Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerk nennen. Beim Gruppenfoto konnte man die verflogene Anspannung quasi greifen und so machten sich gegen 15 Uhr nach einem langen und anstrengenden Tag ca. 40 Helfer auf den Heimweg in ihre jeweiligen Ortsverbände.

Für die frischgebackenen Helferinnen und Helfer aus Rheine wurde es dann noch einmal spannend, den Ausbildungsleiter Paul Wehry teilte im Kreise der Helferschaft aus Rheine die frisch geprüften ihren zukünftigen Gruppen zu. Sie wurden von den jeweiligen Gruppen freudig begrüßt. Einzig den Führungskräften war die Verteilung bekannt und so war der Moment auch für die alten Hasen interessant, wer wohl die Neuen sein würden. In einer kurzen Ansprache zeigte sich Bernhard Heeke, Ortsbeauftragter für Rheine, besonders erfreut über die exzellente Leistung der Prüflinge aus Rheine. Diese Leistung wäre ohne das herausragende Engagement des Ausbilderteams nicht möglich gewesen. Der Ortsverband freut sich sehr darüber, dass dieses Jahr neben drei der Prüflinge seit Jahren als Junghelfer in der Jugendgruppe des Ortsverbandes aktiv sind. Nicht weniger stolz sind wir aber auch auf die sieben neuen Kameraden, welche sich freiwillig für den Dienst im THW entschieden haben um sich für Menschen in Not einzusetzen.

Wir freuen uns David Berger, Thomas Bernhardt, Annika Beumer, Luca Gervink, Timo Harling, Fabrice Lanze, Sven Mölders, Malte Schmidt, Till Veldhuis und Jan VonderHeide als Kameraden begrüßen zu dürfen.


  • Fotos: THW
    Alle Helferanwärter, Prüfer und Stationshelfer

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  • Die Prüflinge aus Rheine

 




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