Rheine, 13.10.2018, von Niklas Woltering

Großübung der THW-Jugend Rheine
24 Stunden Technik und Teamwork

Am vergangenen Wochenende führte die THW-Jugend Rheine ihre 24 Stunden-Übung durch. Hierbei wurden unter realistischen Bedingungen das Retten von Personen, Überqueren von Hindernissen, beleuchten von Einsatzstellen und vieles mehr üben.

Fotos: THW

Am Freitagabend trafen sich die ca. 30 Jugendlichen und besichtigten nach einem gemeinsamen Abendessen die Fahrzeuge. Hier wurde ihnen von erfahrenen THW Helfern die Großgeräte präsentiert, die bei den Einsätzen der letzten Zeit eine wichtige Rolle gespielt haben. Besonders interessierten die Junghelfer/innen für den neuen Radlader, der für die Feuerwehr einen wichtigen Beitrag zur Brandbekämpfung bei Großbränden leisten kann, sowie die Schmutzwasserpumpe, die bei dem Moorbrand in Meppen kontinuierlich im Betrieb war und dort über 70 Millionen Liter Wasser förderte. Im Anschluss daran war für alle Beteiligten eine Ruhezeit vorgesehen, um erholt in die Nachtübung zu starten.

Bei dieser stand neben der Rettung von Verletzen aus beschädigen Gebäuden die Beleuchtung im Vordergrund. Unter der Anleitung erfahrener Helfer aus der 2. Bergungsgruppe wurden hier vor allem neue leistungsfähige Strahler mit LED-Technik eingesetzt. Die Jugendlichen waren sichtlich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit dieser neuen Leuchtmittel. So konnten innerhalb von sehr kurzer Zeit alle Verletzten erfolgreich gerettet werde. Frederik Salzig, der Koordinator der Übung war sichtlich beeindruckt: „Es ist schön zu sehen mit welcher Professionalität die Jugendlichen die herausfordernden Aufgaben abarbeiten. Hier kann man fast perfektes Teamwork in Aktion beobachten. Auch hat jeder hier die Möglichkeit zu zeigen was er oder sie kann.“ Im Anschluss an die Übung hatten alle die Gelegenheit auszuschlafen, da am nächsten morgen schon die nächste Herausforderung bevorstand. Die Gruppen bekamen nun neue Aufgaben und der Schwerpunkt der Übung änderte sich: Hatte in der Nacht noch der Fokus auf der richtigen Beleuchtung und Absicherung der Einsatzstelle bei Nacht gelegen, so änderte sich nun der Schwerpunkt hin zur Versorgung von Verletzten. Es mussten Druckverbände angelegt, simulierte Brüche geschient und Patienten-Dummys möglichst schonen durch herausforderndes Gelände bewegt werden. Auch dies konnten die Jugendlichen, durch die Ausbildung, die sie im Vorfeld erhalten hatten, mit Bravour meistern.

Ortsjugendleiter Thomas Kutscha freute sich über die erbrachten Leistungen: „Bei dem was unsere Junghelfer und Junghelferinnen können, mache ich mir keine Sorgen über den Bundeswettkampf, an dem wir im nächsten Jahr teilnehmen werden.“ An die Übungen schloss sich direkt die Nachbesprechung. Hier zeigten sich die Ausbilder, die mit wachen Augen die Übung beobachtet hatten die, sichtlich beeindruckt von den erbrachten Leistungen. Hierzu ließ der Ortsbeauftrage Bernhard Heeke auch noch seine Grüße ausrichten: „Gute Ausbildung und noch bessere Kameradschaft sind zwei zentrale Pfeiler im THW. Es ist wunderbar zu sehnen das dies in der Jugend in ebenso großem Maße wie im technischen Zug gelebt wird. Nach einem gemütlichen Ausklang mit Bildern der Übung machten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erschöpft aber umso zufriedener auf den Weg nach Hause.


  • Fotos: THW

 


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